Demo-Umgebung: Meldungen hier erfüllen nicht die Meldepflicht nach § 17a MPBetreibV. Daten werden regelmäßig zurückgesetzt.
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Projekt und Funktionen

Defibrillatoren finden, melden und aktuell halten

Die AED-Karte führt Standorte von Defibrillatoren (AED) in einem gemeinsamen Datenbestand zusammen, dem AED-Kataster. Betreiber melden und pflegen ihre Geräte, Kommunen prüfen die Angaben. Ersthelfende finden die Geräte auf der öffentlichen Karte; Leitstellen und Ersthelfer-Apps können denselben Stand über eine offene Schnittstelle abrufen.

Die AED-Karte läuft derzeit als Demo-Umgebung mit Beispieldaten. Jede Funktion auf dieser Seite ist gekennzeichnet: verfügbar, in Erprobung oder geplant.

Die öffentliche Karte am Computer: Stadtplan der Dortmunder Innenstadt mit AED-Markierungen; rechts die Liste „AEDs in der Nähe“ mit dem nächsten verifizierten AED am Friedensplatz 2, ca. 5 Minuten zu Fuß, und Schaltflächen für die Route.
Öffentliche Karte: „Nächsten AED finden“ zeigt die zugänglichen Geräte in der Nähe mit Gehzeit.

Worum es geht

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand kommt es auf Minuten an. Ein Defibrillator in der Nähe nützt nur, wenn man weiß, wo er hängt, und wenn man gerade an ihn herankommt.

Angaben zu AED-Standorten liegen bisher oft verstreut vor: in Listen, Apps und auf Aushängen, gepflegt von verschiedenen Stellen und unterschiedlich aktuell. Die AED-Karte setzt auf einen gemeinsamen Datenbestand. Jeder Eintrag hat eine klare Zuständigkeit, eine nachvollziehbare Herkunft und einen sichtbaren Prüfstatus. Wer ein Gerät betreibt, meldet es an einer Stelle; wer die Daten nutzt, erhält sie in einheitlicher Form.

Rechtlicher Rahmen

Der Bundestag hat im Oktober 2026 das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung beschlossen (Gesetzentwurf BT-Drucksache 21/6808 mit den Änderungen aus BT-Drucksache 21/8629). Es sieht ein bundesweites Register für AED vor (§ 133h SGB V) und verpflichtet Betreiber, ihre Geräte dort zu melden (§ 17a MPBetreibV). Die Regeln für diese Meldung gelten ab dem 1. Juli 2028. Der Bundesrat befasst sich noch mit dem Gesetz, verkündet ist es noch nicht (Stand: Oktober 2026).

Die AED-Karte orientiert sich an den im Gesetz beschriebenen Anforderungen, etwa Meldeformular und Schnittstellen, öffentliche Suche und Karte, Veröffentlichung ohne personenbezogene Daten. Einzelne Anforderungen sind noch in Arbeit, etwa ein ausfallsicherer Betrieb und das Austauschformat der Notfallversorgung (siehe Stand der Entwicklung). Die AED-Karte ist kein amtliches Register und von keiner Behörde beauftragt.

Eine Meldung in der AED-Karte erfüllt daher nicht die künftige Meldepflicht nach § 17a MPBetreibV, und ihre Eingangsbestätigung ist kein Nachweis dafür.

  • Betreiber pflegen, Kommunen prüfen

    Die Angaben zu einem Gerät kommen von der Organisation, die es betreibt. Die zuständige Kommune prüft und verifiziert sie, ohne sie stillschweigend zu überschreiben.

  • Offen nutzbar

    Die öffentlichen Standortdaten stehen unter der Lizenz CC BY 4.0 auf der Karte, über eine dokumentierte Schnittstelle und als tägliche Exporte bereit.

  • Angaben zum Gerät, nicht zu Personen

    Die veröffentlichten Felder enthalten keine Namen oder Kontaktdaten; die der Betreiber sehen nur die prüfenden Stellen. Freitexte, die öffentlich werden, werden automatisch auf E-Mail-Adressen und Telefonnummern geprüft; Treffer gehen in die Prüfung.

Wie die Beteiligten zusammenarbeiten

Alle arbeiten mit demselben Datenbestand. Was übernommen ist, steht sofort auf der Karte und in der Schnittstelle und ist im nächsten täglichen Export enthalten.

  1. Melden

    • Betreiber melden neue Geräte, Änderungen und Außerbetriebnahmen im Betreiber-Portal.
    • Dienstleister melden mit Vollmacht des Betreibers über die Schnittstelle, auch den Funktionszustand.
    • Bürgerinnen und Bürger geben Hinweise auf fehlende Geräte oder falsche Angaben, ohne Anmeldung.
  2. AED-Kataster: ein gemeinsamer Datenbestand

    Prüfen und führen

    • Automatische Prüfungen erkennen mögliche Doppeleinträge, abweichende Adressen und Kontaktdaten in öffentlichen Feldern.
    • Die zuständige Stelle prüft Meldungen und verifiziert Einträge: die Kommune oder der Kreis, sonst die zentrale Prüfstelle.
    • Erinnerungen an fällige Wartung und an die jährliche Bestätigung halten die Angaben aktuell.
  3. Nutzen

    • Öffentliche Karte und App zeigen Ersthelfenden den nächsten zugänglichen AED.
    • Schnittstelle liefert Leitstellen und Ersthelfer-Apps Standorte, Zugänglichkeit und Gehzeiten.
    • Offene Daten stehen als tägliche Exporte für eigene Auswertungen und Kopien bereit.

Für AED-Betreiber

Organisationen, die einen Defibrillator betreiben, etwa Apotheken, Unternehmen, Vereine oder Verwaltungen, melden und pflegen ihre Geräte im Betreiber-Portal. Ein Passwort braucht es nicht: Die Anmeldung läuft über einen Link per E-Mail.

  • Geräte melden

    Status: Verfügbar

    Standort per Kartenmarkierung, Adresse, Zugänglichkeit, Öffnungszeiten und ein Hinweis, wo das Gerät hängt. Ohne Auffälligkeiten steht es sofort auf der Karte, zunächst als „noch nicht verifiziert“.

  • Eingangsbestätigung per E-Mail

    Status: Verfügbar

    Jede Meldung wird per E-Mail bestätigt, mit Zeitpunkt und den gemeldeten Angaben.

  • Ändern, übernehmen, abmelden

    Status: Verfügbar

    Angaben ändern, ein schon eingetragenes Gerät nach Prüfung als eigenes übernehmen oder ein Gerät außer Betrieb nehmen.

  • Wartung und Aktualität

    Status: Verfügbar

    Erinnerung bei fälliger Wartung und einmal im Jahr die Bitte, die Angaben mit einem Klick zu bestätigen.

  • Dienstleister bevollmächtigen

    Status: Verfügbar

    Eine Vollmacht im Portal erlaubt etwa dem Wartungsdienst, die Geräte der Organisation über die Schnittstelle zu melden. Sie ist jederzeit widerrufbar.

  • Anbindung von Hersteller- und Wartungssystemen

    Status: In Erprobung

    Die Schnittstelle für Dienstleister, auch für den Funktionszustand fernüberwachter Geräte, ist umgesetzt und dokumentiert. Angebunden ist bisher kein bestehendes System; Anbindungen können mit interessierten Partnern gemeinsam erprobt werden.

Im Regelbetrieb registrieren sich Betreiber selbst: Beim ersten Anmelden legen sie ihre Organisation an. Die Demo-Umgebung stellt keine E-Mails zu, auch keine Anmeldelinks; dort lässt sich das Portal nur mit einem Testkonto vorführen. Bitte melden Sie dort keine echten Geräte.

Betreiber-Portal, Seite „Meine Geräte“: Schaltflächen „Gerät melden“ und „Bestehendes Gerät übernehmen“, darunter eine Tabelle mit fünf Geräten in Dortmund mit Status „Aktiv, noch nicht verifiziert“, Zugänglichkeit, offener Meldung, nächster Wartung und fälliger Bestätigung.
Betreiber-Portal: die Geräte einer Organisation mit Status, nächster Wartung und fälliger Bestätigung.

Für Kommunen, Kreise und Träger des Rettungsdienstes

Gemeinden, Bezirke und Kreise prüfen die Meldungen aus ihrem Gebiet und verifizieren die Einträge. Sie sichern die Qualität des Datenbestands, ohne die Pflege der Geräte von den Betreibern zu übernehmen. Wo keine Stelle mit Zugang zuständig ist, prüft die zentrale Prüfstelle der AED-Karte.

  • Zuständigkeit nach Gebietsgrenzen

    Status: Verfügbar

    Jeder Standort wird anhand der Verwaltungsgrenzen des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie seiner Gemeinde und seinem Kreis zugeordnet. Zuständig ist die Gemeinde mit Zugang, sonst der Kreis, sonst die zentrale Prüfstelle.

  • Meldungen prüfen

    Status: Verfügbar

    Hinweise aus der Bevölkerung und auffällige Betreiber-Meldungen kommen in eine Prüfliste, mit den Ergebnissen der automatischen Prüfungen. Übernehmen oder ablehnen; eine Ablehnung erhält der Betreiber mit Begründung.

  • Verifizieren und ergänzen

    Status: Verfügbar

    Einträge als verifiziert kennzeichnen, Angaben berichtigen und Geräte ohne Betreiber selbst erfassen. Jede Änderung bleibt mit ihrer Herkunft in der Historie nachvollziehbar.

  • Aktualität im Blick

    Status: Verfügbar

    Übersicht mit Kennzahlen und Karte, eine Liste unvollständiger Einträge und eine tägliche Sammel-E-Mail zu fälliger Wartung und ausgebliebenen Bestätigungen.

  • Daten des eigenen Gebiets sichern

    Status: Verfügbar

    Die Einträge des eigenen Gebiets lassen sich jederzeit als Datensicherung herunterladen.

  • Schnittstellen der Leitstelle

    Status: Verfügbar

    Kreise und kreisfreie Städte sehen die Schnittstellen-Zugänge, die ihrem Gebiet zugeordnet sind, etwa den der eigenen Leitstelle.

Zugänge für Kommunen und Kreise richtet die zentrale Prüfstelle ein; eine Selbstregistrierung gibt es nicht. Eine Kontaktadresse für Anfragen folgt, sobald die betreibende Organisation feststeht.

Übersicht einer Kommune: Kennzahlen für Dortmund (28 Geräte gesamt, 17 verifiziert, 9 unverifiziert, 2 inaktiv, 0 mit fälliger Wartung, 2 unvollständig, 1 neue Meldung) und eine Karte des Stadtgebiets mit den Standorten, unterschieden nach Prüfstatus.
Bereich einer Kommune: Kennzahlen und Karte aller Geräte im eigenen Gebiet.
Prüfung einer Meldung „Friedensplatz 3“ (neuer AED, eingegangen): Die automatische Prüfung weist auf einen möglichen Doppeleintrag in 14 m Entfernung hin, mit Link zum Eintrag Friedensplatz 2; darunter die gemeldete Adresse.
Prüfung einer Bürgermeldung: Die automatische Prüfung weist auf einen möglichen Doppeleintrag hin.

Für Leitstellen, Ersthelfer-Apps und weitere Partner

Alle öffentlichen Einträge stehen über eine dokumentierte Schnittstelle (API) und als tägliche Exporte bereit, unter der offenen Lizenz CC BY 4.0. Sie sind dafür gedacht, dass Leitstellen, Apps und andere Karten mit demselben Stand arbeiten können wie die öffentliche Karte.

  • Standorte abrufen

    Status: Verfügbar

    Alle öffentlichen AED als GeoJSON mit stabilen Kennungen, gefiltert nach Kartenausschnitt oder Gemeinde- und Kreisschlüssel.

  • Jetzt zugänglich?

    Status: Verfügbar

    Für jedes Gerät berechnet die Schnittstelle, ob es gerade zugänglich ist: aus der Art des Zugangs, den Öffnungszeiten samt Feiertagen und dem gemeldeten Funktionszustand.

  • Nächster AED

    Status: Verfügbar

    Für einen Standort liefert die Schnittstelle die nächsten zugänglichen Geräte und eine Empfehlung, welches zuerst erreichbar ist.

  • Gehzeiten

    Status: In Erprobung

    Fußwege und Gehzeiten auf Grundlage von OpenStreetMap. In der Demo-Umgebung liegen Wegedaten nur für die Beispielregion vor; anderswo wird die Gehzeit geschätzt und als Schätzung gekennzeichnet.

  • Änderungen abgleichen

    Status: Verfügbar

    Ein Änderungsverlauf mit Löschvermerken hält eine eigene Kopie des Bestands genau aktuell, auch wenn Geräte außer Betrieb gehen.

  • Tägliche Exporte

    Status: Verfügbar

    Der vollständige öffentliche Bestand als GeoJSON und CSV, täglich erzeugt und ein Jahr lang abrufbar.

  • Eigene Zugänge

    Status: Verfügbar

    Leitstellen und Apps erhalten auf Anfrage einen Schlüssel mit höheren Abrufgrenzen. Ohne Schlüssel bleibt die Schnittstelle frei nutzbar.

  • Austauschformat der Notfallversorgung

    Status: Geplant

    Sobald gematik und das Kompetenzzentrum für Interoperabilität im Gesundheitswesen ein Format für den Austausch festlegen, kommt es als weiteres Ausgabeformat hinzu. Die Schnittstelle ist dafür vorbereitet.

Lesen ist ohne Anmeldung möglich. Schlüssel für Leitstellen, Apps und Dienstleister vergibt die zentrale Prüfstelle nach Absprache. Eine Kontaktadresse für Anfragen folgt, sobald die betreibende Organisation feststeht.

GET /api/v1/nearest?lat=51.5136&lon=7.4653

{
  "type": "FeatureCollection",
  "features": [{
    "type": "Feature",
    "geometry": {
      "type": "Point",
      "coordinates": [7.4646, 51.5107]
    },
    "properties": {
      "verified": true,
      "street": "Friedensplatz",
      "houseNumber": "2",
      "postalCode": "44135",
      "city": "Dortmund",
      "accessType": "public",
      "is247": true,
      "hintText": "Zwischenebene, gegenüber den Fahrkartenautomaten",
      "availableNow": true,
      "walkSeconds": 273,
      "walkDistanceMeters": 379
    }
  }, …],
  "meta": { "license": "CC BY 4.0", … }
}
Auszug aus einer Antwort der Schnittstelle (gekürzt, Beispieldaten der Demo-Umgebung): der nächste zugängliche AED mit Zugänglichkeit und Gehzeit.

Für Bürgerinnen, Bürger und Ersthelfende

Die öffentliche Karte zeigt, wo der nächste Defibrillator hängt und ob er gerade zugänglich ist. Sie funktioniert ohne Anmeldung im Browser und lässt sich wie eine App auf dem Smartphone installieren. Im Notfall gilt immer zuerst: 112 anrufen.

  • Suchen und finden

    Status: Verfügbar

    Adresse oder Ort suchen und die Geräte auf der Karte oder als Liste ansehen, auch mit Tastatur und Screenreader.

  • Nächsten AED finden

    Status: Verfügbar

    Ein Tipp zeigt die nächsten zugänglichen Geräte mit Gehzeit. Der eigene Standort wird nur für diese Suche und für angeforderte Fußwege verwendet und nicht gespeichert.

  • Zugänglichkeit auf einen Blick

    Status: Verfügbar

    Öffentlich zugänglich, Zugang auf Anfrage oder nicht öffentlich; dazu Öffnungszeiten, „Jetzt zugänglich“ und ein Hinweis, wo das Gerät zu finden ist.

  • Weg zum Gerät

    Status: Verfügbar

    Route auf der Karte oder in Apple Maps und Google Maps. Der Link enthält nur den Standort des AED, nicht den eigenen.

  • Als App installieren

    Status: Verfügbar

    Ohne App-Store direkt aus dem Browser. Ohne Internetverbindung zeigt die App eine Notfallseite mit „112 anrufen“.

  • AED melden

    Status: Verfügbar

    Fehlt ein Gerät oder stimmt eine Angabe nicht, geht ein Hinweis ohne Anmeldung an die zuständige Stelle.

Die Karte auf dem Smartphone: Kartenausschnitt am Dortmunder Friedensplatz mit zwei verifizierten AED; darunter die Details des AED Friedensplatz 2 mit „Jetzt zugänglich“, „rund um die Uhr“, dem Hinweis „Zwischenebene, gegenüber den Fahrkartenautomaten“ und „Öffentlich zugänglich“.
Auf dem Smartphone: Details eines AED mit Zugänglichkeit und Fundort.

Datenschutz, Zugriffsrechte und Datenqualität

Ein gemeinsamer Datenbestand braucht klare Regeln: wer was sieht, wer was ändern darf und woran man erkennt, wie verlässlich ein Eintrag ist.

Datenschutz

  • Veröffentlicht werden nur Angaben zum Gerät, nie Name oder Kontaktdaten des Betreibers.
  • Freitexte, die öffentlich werden, werden auf E-Mail-Adressen und Telefonnummern geprüft; Treffer gehen in die Prüfung.
  • Fotos erscheinen nur auf der Karte, nicht in der Schnittstelle. Beim Hochladen gilt: keine Personen fotografieren.
  • Der Standort von Nutzerinnen und Nutzern geht nur für die Suche nach dem nächsten AED und für ausdrücklich angeforderte Fußwege an den Server und wird dort nicht gespeichert.

Zugriffsrechte

  • Betreiber sehen und ändern nur die Geräte ihrer eigenen Organisation.
  • Kommunen und Kreise prüfen nur in ihrem Gebiet; alles Übrige prüft die zentrale Prüfstelle.
  • Dienstleister melden nur mit Vollmacht des Betreibers. Schnittstellen-Schlüssel werden nur als Prüfwert gespeichert und lassen sich einzeln sperren.
  • Aktionen der zentralen Prüfstelle werden protokolliert.

Datenqualität

  • Jede Meldung durchläuft automatische Prüfungen auf Doppeleinträge, abweichende Adressen und Standorte außerhalb der erfassten Gebiete.
  • Der Prüfstatus ist sichtbar, auf der Karte wie in der Schnittstelle: verifiziert oder noch nicht verifiziert.
  • Bleibt die jährliche Bestätigung des Betreibers aus oder ist die Wartung überfällig, verliert ein Eintrag den Status „verifiziert“.
  • Herkunft und Historie jeder Änderung bleiben nachvollziehbar.

Stand der Entwicklung

Stand: Oktober 2026

Die AED-Karte läuft derzeit als Demo-Umgebung mit Beispiel- und Testdaten; die Beispieldaten zeigen Dortmund. Eingaben in der Demo-Umgebung sind Testdaten und können zurückgesetzt werden. Die Demo-Umgebung stellt keine E-Mails zu: Anmeldelinks, Eingangsbestätigungen, Erinnerungen und Sammel-E-Mails kommen dort nicht an.

Die betreibende Organisation der AED-Karte steht noch nicht fest. Vor einem Regelbetrieb mit echten Daten sind die folgenden Schritte vorgesehen.

So sind die Funktionen gekennzeichnet

Status: Verfügbar
umgesetzt und in der Demo-Umgebung nutzbar; E-Mails stellt die Demo-Umgebung nicht zu
Status: In Erprobung
umgesetzt, aber bisher nur eingeschränkt oder mit Testpartnern im Einsatz
Status: Geplant
vorgesehen, aber noch nicht umgesetzt

Noch nicht abgeschlossen

Was in Erprobung ist und was als Nächstes geplant ist:

  • Status: In Erprobung

    Anbindung von Hersteller- und Wartungssystemen (Betreiber)

    Die Schnittstelle für Dienstleister, auch für den Funktionszustand fernüberwachter Geräte, ist umgesetzt und dokumentiert. Angebunden ist bisher kein bestehendes System; Anbindungen können mit interessierten Partnern gemeinsam erprobt werden.

  • Status: In Erprobung

    Gehzeiten (Leitstellen und Apps)

    Fußwege und Gehzeiten auf Grundlage von OpenStreetMap. In der Demo-Umgebung liegen Wegedaten nur für die Beispielregion vor; anderswo wird die Gehzeit geschätzt und als Schätzung gekennzeichnet.

  • Status: Geplant

    Austauschformat der Notfallversorgung (Leitstellen und Apps)

    Sobald gematik und das Kompetenzzentrum für Interoperabilität im Gesundheitswesen ein Format für den Austausch festlegen, kommt es als weiteres Ausgabeformat hinzu. Die Schnittstelle ist dafür vorbereitet.

  • Status: Geplant

    Betrieb mit Ausfallsicherheit

    Eine Betriebsumgebung mit Redundanz, Überwachung und erprobter Wiederherstellung für den Regelbetrieb.

  • Status: Geplant

    Eigene Kartendienste und Gehzeiten für ganz Deutschland

    Kartengrundlage, Adresssuche und Wegedaten für das ganze Bundesgebiet in eigenem Betrieb.

  • Status: Geplant

    Externe Prüfungen

    Ein Sicherheitstest durch Externe und ein formaler Test der Barrierefreiheit nach BITV vor dem Regelbetrieb.

Ausprobieren und mitmachen

Die Karte und die Schnittstelle sind ohne Anmeldung nutzbar. Das Betreiber-Portal und die Bereiche für Kommunen lassen sich in der Demo-Umgebung mit Testkonten vorführen; die Selbstregistrierung für Betreiber ist für den Regelbetrieb vorgesehen.

  • Karte ausprobieren

    Suchen Sie einen Ort oder lassen Sie sich die nächsten Geräte anzeigen.

    Karte öffnen
  • Betreiber-Portal

    Im Regelbetrieb melden Betreiber ihre Geräte nach Registrierung und Anmeldung im Portal und erhalten eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Eine Meldung in der AED-Karte erfüllt keine gesetzliche Meldepflicht. Die Demo-Umgebung enthält nur Beispieldaten und stellt keine E-Mails zu, auch keine Anmeldelinks; dort lässt sich das Portal nur mit einem Testkonto vorführen. Melden Sie dort keine echten Geräte.

    Zum Betreiber-Portal
  • Schnittstelle prüfen

    Alle Abrufe, Formate und Grenzen sind in der API-Dokumentation beschrieben.

    API-Dokumentation öffnen
  • Zusammenarbeit

    Zugänge für Kommunen und Kreise, Schnittstellen-Schlüssel und Gespräche über eine Zusammenarbeit laufen über die betreibende Organisation. Sie steht noch nicht fest; ihre Kontaktdaten folgen im Impressum, sobald sie feststeht.

Bildschirmansichten aus der Demo-Umgebung der AED-Karte mit Beispieldaten. Kartendarstellung © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL 1.0).